Lexikon - Alle Begriffe rund um Online Marketing und E-Commerce

Umfangreiches Glossar zu allen Online Marketing Begriffen

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe aus dem E-Commerce und Online Marketing Bereich. Unser Online-Marketing-Lexikon bietet Ihnen ein aktuelles und breitgefächertes Verzeichnis mit vielen Bergriffen rund ums Thema Internet Marketing. Unsere Spezialisten aktualisieren die Lexikoneinträge stets und freuen sich über Begriffvorschläge von Ihnen. Danke für Ihre Unterstützung!

Lexikon Begriffe mit "A"

AdSense

Google AdSense ist ein Onlinedienst des Suchmaschinen-Konzerns Google (inzwischen Alphabet Inc.). Das Programm ist Bestandteil des Google Display Networks und ermöglicht die Schaltung von Anzeigen auf den Seiten von sogenannten Publishern (Webseitenbetreibern) außerhalb der hauseigenen Google Angebote. Der Dienst ist seit dem 18. Juni 2003 aktiv - zehn Jahre später waren weltweit mehr als zwei Millionen Publisher aktiv, an Einnahmen wurden bis dahin mehr als fünf Milliarden Euro generiert. Google AdSense ist nicht mit dem Google Dienst AdWords identisch: Google AdWords wendet sich an Werbetreibende, die für ihre Angebote direkt in der Suchmaschine und/oder auf den Seiten der im Google Display Network assoziierten Publisher Kampagnen schalten wollen. Von AdSense profitieren dagegen Seitenbetreiber, die Geld mit der Einblendung von Werbebannern oder Werbeblöcken von Unternehmen Geld verdienen wollen. Google AdWords und AdSense können daher als komplementäre Plattformen betrachtet werden: Die AdSense Publisher profitieren von den Werbeausgaben, die Werbetreibende im Google Display Network für ihre Kampagnen zahlen und agieren dabei wie Affiliate-Partner. 

Vergabe von AdSense Werbeplätzen - nach dem Auktionsverfahren

Kern von Google AdSense ist ein Algorithmus, der bei der Auswahl der geschalteten Anzeigen die Inhalte der Zielwebseiten berücksichtigt, auf denen ein Inserat erscheint. Die Auswahl der Anzeigen wird durch Google automatisch mit Hilfe von Crawlern vorgenommen. Der Publisher hat jedoch die Möglichkeit, bestimmte Kampagnen auszuschließen, außerdem kann er über die Fläche und Positionierung der den Besuchern seiner Seite eingeblendeten Werbebanner bestimmen. Durch verschiedene Google-Tools ist außerdem eine visuelle Anpassung der Anzeigen an die Gestaltung der eigenen Seite möglich. Die Vergabe von Werbeplätzen über AdSense erfolgt nach dem Auktionsprinzip. Die Werbetreibenden bieten in Echtzeit um die digitalen Werbeflächen, die an den Meistbietenden vergeben werden. Die Publisher werden per Klick bezahlt, erhalten jedoch nur einen Teil des Betrages, den Werbetreibende für ihre Kampagnen zahlen. Der Rest wird von Google als Provision für den Betrieb des Netzwerks und die Schaltung der Anzeigen einbehalten. Aufgrund des Auktionscharakters der Anzeigenvergabe lassen sich die Einnahmen für eine Anzeigenschaltung nur sehr schwer bewerten, was Google wiederholt den Vorwurf intransparenter Geschäftspraktiken eingetragen hat. Google selbst gibt an, dass für Werbung in den Suchmaschinenergebnissen 51 Prozent und für alle anderen Anzeigen im Google Display Network 68 Prozent an die Publisher ausgeschüttet werden. Einflussfaktoren für die Höhe der Bezahlung sind außerdem Popularität, Reputation und Besucherverhalten auf der Publisher-Seite. Werbetreibende profitierten durch die Klick-Vergütung demgegenüber von transparenten Kosten. Für die Optimierung von Anzeigenschaltungen stellt Google den Publishern diverse Analyse-Tools zur Verfügung.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing ("affiliate" = "angliedern") bezeichnet eine spezielle Form des modernen Online Marketings, das in Bezug auf die Vergütung mit Vermittlungsprovisionen arbeitet. Das Prinzip ist leicht erklärt: Der Betreiber einer Webseite - das kann ein Blog oder auch ein kommerzieller Auftritt sein - hat noch Platz auf der Homepage und kann diesen für Werbeanzeigen Dritten zur Verfügung stellen. Er vermietet also einen Teil seiner Webseite zum Beispiel an Unternehmen, die ihren Verkauf ankurbeln oder auch Organisationen, die Mitglieder werben möchten. In der Fachsprache heißt der Betreiber Affiliate oder Publisher. Derjenige, der seine Anzeige auf dem freien Werbeplatz schaltet, wird als Advertiser oder Merchant bezeichnet.


Bezahlmodelle und Tracking beim Affiliate Marketing

Wie schon erwähnt, wird beim Affiliate Marketing auf Provisionsbasis abgerechnet. Der Merchant bezahlt dem Publisher nur dann eine - vorher festgelegte - Summe, wenn der Link durch einen Nutzer angeklickt wird und zu einem erfolgreichen Abschluss führt. Dafür gibt es verschiedene Modelle:


- Cost-per-Click (CPC): Bezahlung bei einem Klick auf die Werbung
- Cost-per-Lead (CPL): Bezahlung bei einer Kontaktaufnahme des Kunden
- Cost-per-Order (CPO) bzw. Cost-per-Sale (CPS): Bezahlung nur bei einem Einkauf des Kunden


Der Merchant kennzeichnet seine Anzeigen und Links mit einem individuellen Code, so dass sie dem entsprechenden Publisher zugeordnet werden können.

Für die Nachverfolgung einer Vermittlung - das so genannte Tracking - werden bei jedem Klick Cookies gesetzt. Je nachdem, wie das Tracking gestaltet ist, können die Provisionen auch auf zukünftige Käufe ausgeweitet werden. Die üblichen Laufzeiten für die Cookies betragen 30 Tage. Zudem gibt es noch das Post View Tracking, bei dem auch Provisionen anfallen, wenn der Nutzer die Werbung lediglich gesehen, aber nicht angeklickt oder gar eingekauft hat. Das Risiko beim Affiliate Marketing liegt also auf Seiten des Publishers, deshalb ist er in der Regel bemüht, ein faires Modell für die Abrechnung anzubieten. Der Vorteil für den Merchant besteht darin, dass er nur bei einem messbaren Erfolg seiner Kampagne Provisionen entrichten muss.

Apps

Der Begriff App stammt aus dem Englischen, er leitet sich von Application (Anwendung) bzw. Application Software ab. Letztere umfasst alle Software-Anwendungen - beispielsweise die MS-Office-Programme - die spezifische Aufgaben erfüllen sollen. Die Klassifikation als Application wird in Abgrenzung zu System-Software (Betriebssystemen, Firmware) vorgenommen. Im Deutschen werden vor allem Anwendungen für mobile Endgeräte als App bezeichnet, synonym ist oft von einer "Mobile App" die Rede. In den allgemeinen Sprachgebrauch ist die Bezeichnung zusammen mit dem iPhone und später auch durch die sozialen Medien gelangt. Anwendungen für Smartphones und Tablets gibt es heute in großer Anzahl. Für iPhones und iPads werden sie im Apple Store, für Android-Geräte über Google Play vertrieben. Sie decken so gut wie alle Lebensbereiche ab. Neben Medien, diversen Infotainment-Angeboten und Spielen sind auch professionelle Anwendungen erhältlich. Neben den mobilen Apps gibt es jedoch weitere Varianten.

App-Typen mit unterschiedlichem Aufgabenprofil

-    Eine Web-Apps (Web Applications) ist eine Anwendung, für deren Ausführung ein Browser nötig ist. Bei ihrer Programmierung werden tendenziell einheitliche Spezifikationen angewendet. Derzeit sind sogenannte W3C-HTML-Spezifikationen der allgemeine Standard. Durch diese Basis ist es möglich, mit einer Web-App sehr große Nutzergruppen anzuwenden. Die Browser-Anwendungen lassen sich auf Desktop-Computern ebenso wie auf Mobilgeräten nutzen. Eine Portierung für verschiedene Gerätetypen ist für Web-Anwendungen heute nicht mehr nötig, da der Browser diese Mittlerrolle eigenständig und hardwareunabhängig übernimmt. Durch die Skriptsprache JavaScript wurden entsprechende dynamische HTML-Programmierungen möglich. Die Weiterentwicklung AJAX ermöglicht, die Anwendungen mit Funktionen zu versehen, die mit der Ausstattung einer vergleichbaren Desktop-App nahezu identisch sind. 

-    Apps als Funktionserweiterungen ermöglichen die Individualisierung eines bestehenden Benutzerkontos bei einem Unternehmen oder in einem sozialen Netzwerk. 

-    Eine Native App wurde für die Verwendung auf einer bestimmten Plattform oder einem bestimmten Endgerät entwickelt. Eine Hybrid-App verbindet dagegen Funktionselemente von nativen Programmierungen und Web-Anwendungen. Solche Hybride kommen besonders oft auf mobilen Endgeräten zum Einsatz. 

-    Auch Funktionserweiterungen von Anwendungen basieren oft auf einer hybriden Programmierung. Sie ermöglichen beispielsweise die Individualisierung eines bestehenden Benutzerkontos bei einem Unternehmen oder in einem sozialen Netzwerk. Hierzu gehören Upgrades auf ein höheres Inhalts- oder Servicelevel und der Wechsel von einem Gratis- zu einem kostenpflichtigen Nutzungsangebot. 

-    Eine Business-App soll unternehmensinterne oder auch unternehmensübergreifende Prozesse softwareseitig optimieren, diese Anwendungen werden für den Einsatz in speziellen Enterprise-Umgebungen programmiert. 

-    Eine Legacy Apps ist eine ältere Anwendungsversion, die auf Plattformen, Programmiersprachen oder Techniken beruht, die keine aktive Unterstützung mehr erhalten. Vor allem bei privaten Nutzern sind solche Anwendungen jedoch oft noch lange in Gebrauch.

Awareness

Der Begriff der Awareness (Bewusstsein, Wahrnehmung) stammt aus der Psychologie. Dort bezeichnet er das aktuelle, situationsbezogene Bewusstsein eines Menschen, die situative Wahrnehmung einer Marke sowie sich daraus ergebende Handlungsoptionen. Er berührt in diesem Kontext sowohl wahrnehmungspsychologische als auch sozialpsychologische Prozesse, beispielsweise beeinflusst die Awareness das Entscheidungsverhalten von Personen. Im Marketing geht es dabei um die sogenannte Brand Awareness - die bewusste Wahrnehmung einer Marke, die Markenbekanntheit sowie den Einfluss der Markenwahrnehmung/des Markenbildes auf das Kaufverhalten. Brand Awareness (Markenbekanntheit, Markenbewusstsein) ist somit das Ausmaß, in dem eine Marke von potentiellen Kunden wahrgenommen und mit einem oder mehreren bestimmten Angeboten assoziiert wird. Gemessen wird sie als der Anteil der anvisierten Zielgruppe, der die Marke kennt und Produktassoziationen damit verbindet. Daneben bezieht sich die Markenwahrnehmung auf die Funktionen, die eine Marke in der Erinnerung und im Bewusstsein eines potentiellen Kunden ausübt. Solche Funktionen können beispielsweise auf die Wertigkeit, den praktischen Nutzen oder Lifestyle-Aspekte von Marken zielen. Damit überlagert sich das Markenbewusstsein auch mit anderen Marketingkategorien wie Markenidentität und Markenimage. Es schließt die Erinnerung an eine bestimmte Marke sowie ihre korrekte Unterscheidung von Wettbewerbermarken ein - dabei ist nicht die Identifikation des Markennamens, sondern die Wahrnehmung von Markenwelten ausschlaggebend. In der Marktforschung wird die Wahrnehmung von Marken durch bestimmte Zielgruppen oft anhand von Packungsbeispielen oder der Wiedererkennung verschiedener Facetten des Markenauftritts (ungebrandete Werbeslogans oder Bildwelten) getestet. 

Aufbau von Brand Awareness - Voraussetzung für den Erfolg der Marke

Die Brand Awareness besitzt entscheidenden Einfluss auf das Kaufverhalten von Konsumenten. Dabei korrespondiert sie mit verschiedenen Wahrnehmungs- und Bewertungskomponenten - beispielsweise praktischen Nutzungsanforderungen, persönlichen Einstellungen und bestehenden Markenloyalitäten. In den ersten Monaten oder sogar Jahren nach der Einführung eines Neuproduktes ist der Aufbau der Markenbekanntheit die zentrale Aufgabe des Marketings. Das Erzeugen von Awareness ist sowohl in der klassischen Werbung als auch im Onlinemarketing ein komplexer Vorgang, der einen zielgruppenspezifischen Marketing-Mix erfordert. Für einen erfolgreichen Markenaufbau spielen beispielsweise folgende Komponenten eine Rolle: 

-    Entwicklung von Brand Identity/eines starken Markenkerns, die sich von Wettbewerbermarken unterscheiden. 

-    Exakte Zielgruppenanalysen. 

-    Nachweisbare, aktiv kommunizierte Produkt- und Servicequalität

-    Sichtbarkeit der Marke und des Angebots. Sofern es um Online-Angebote geht, beginnt der Aufbau einer Marke mit effizienter Suchmaschinenoptimierung. 

-    Markenpräsenz in allen Kommunikationskanälen, in denen die anvisierten Zielgruppen präsent sind. Im Onlinemarketing gewinnen hier Social Media und interaktive Werbeformen immer größere Bedeutung. 

-    Bezahlte Onlinewerbung - beispielsweise über Google AdWords oder Google AdSense. 

-    Content Marketing - zielgruppenspezifische Markenkommunikation über relevanten und permanent aktualisierten Content.

Adwords

Adwords ist ein System von Google zur Schaltung von Anzeigen und damit ein - durchaus sehr wirksames - Instrument der Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising = SEA). Diese erscheint entweder auf der Ergebnisseite einer Google-Suche oder auf einer der Homepages, die zum Google-Netzwerk gehören. In der Regel stehen die Anzeigen hervorgehoben oberhalb der Suchergebnisse oder in einer zweiten Spalte auf der rechten Seite des Bildschirms. In diesem Fall spricht man vom Suchmaschinen-Werbenetzwerk. Eine zweite Möglichkeit ist die Schaltung von Anzeigen im Googles Display-Netzwerk, das so genannte Placement. Dann erscheint Ihre Anzeige auf den Webseiten großer Portale, auf privaten Sites und anderen kommerziellen wie nicht-kommerziellen Internetpräsenzen. Diese müssen allerdings am so genannten AdSense-Programm teilnehmen und die Veröffentlichung Ihrer Werbung ausdrücklich zulassen. Am Display-Netzwerk nehmen mittlerweile Tausende von Apps und Partner-Seiten von Google teil. Sie können als AdWords-Kunde bestimmen, auf welchen Seiten Ihr Placement landen soll.


Suchmaschinenwerbung (SEA) mit Adwords

Das wichtigste Feature für jeden Werbetreibenden ist zunächst, dass Google für die reine Darstellung der Anzeigen keine Gebühren erhebt. Diese fallen erst an, wenn ein Nutzer die Werbung anklickt und somit die entsprechende Webseite besucht, meistens eine speziell für diesen Zweck gestaltete Landing Page. Den Höchstpreis für einen Klick auf Ihre Suchmaschinenwerbung bestimmen Sie selbst. Im Fachjargon heißt das, Sie entscheiden über den maximalen Cost-per-Click (CPC). Auf diese Weise lassen sich auch mit einem geringen Budget bei guter Planung und Vorbereitung der Kampagnen sehr gute Ergebnisse erzielen. Für die Positionierung, die von Google automatisch nach bestimmten Algorithmen vorgenommen wird, ist einerseits der Preis entscheidend, den Sie zu zahlen bereit sind. Der zweite Hauptfaktor ist die Bedeutung der ausgewählten Keywords. Die Annoncen in den Suchergebnissen sind überwiegend reine Textanzeigen aus wenigen Zeilen, die relevante Stichwörter Ihrer Branche sowie den Link auf Ihre Seite aufführen. Sie können in Googles Anzeigentool bestimmte Keywords oder Keywordgruppen festlegen, die mit der Anzeige verbunden werden. Gibt ein Nutzer einen dieser Begriffe ein, wird die Werbung aktiviert und auf der Ergebnisliste eingeblendet. Als Faustregel gilt: Je höher der maximale CPC und relevanter die Keywords und Keyworgruppen saind, desto besser ist die Position Ihrer Werbung in Google AdWords.

Lexikon Begriffe mit "B"

Benchmark

Benchmarking ist eine Managementmethode, bei der die Performance eines Prozesses, eines Produktes, einer Marke oder eines kompletten Unternehmens vergleichend untersucht wird. Der hierfür festgelegte Bezugswert - beispielsweise die Marktposition eines Wettbewerbers - ist die Benchmark. Der englische Begriff stammt ursprünglich aus dem Vermessungswesen und bezeichnet dort ein Nivellierzeichen oder die Markierung eines trigonometrischen Punktes. Später wurde er von den Managementwissenschaften übernommen. Als Bezugsgröße können je nach Art des Benchmarkings sehr unterschiedliche Parameter dienen. Bei unternehmensinternen Analysen kann die Benchmark beispielsweise ein Zustand zu einem früheren Zeitpunkt sein, ebenso sind Vergleiche zwischen verschiedenen Unternehmen oder branchenübergreifende Untersuchungen möglich. Ziele des Benchmarkings sind stark praxisorientierte Beurteilungen der eigenen Performance, die idealerweise anhand von Best Practices direkt zu Prozessveränderungen führen. Gleichzeitig ist Benchmarking einer der effektivsten Wege für den Transfer von externem Wissen in ein Unternehmen. In der Praxis geht es dabei allerdings oft weniger um komplexere Analysen, sondern vor allem um Kennzahlenvergleiche und die Definition/Redefinition von KPIs (Key Performance Indicators). In den Bereich des Benchmarkings fallen außerdem Business Intelligence und Data Mining, die jeweils relevante Daten für vergleichende Untersuchungen generieren. 

Formen des Benchmarkings 

Benchmarking wird in sehr unterschiedlichen Bereichen angewendet, hierzu gehören beispielsweise: 

-    Betriebswirtschaft - kontinuierliche und systematische Vergleiche von unternehmensinternen Prozessen und Produkten mit einer Wettbewerber-Benchmark unter qualitativen und/oder quantitativen Aspekten. 

-    Finanzwirtschaft - vergleichende Bewertung von Wertpapieren und Anlageerfolgen. Benchmark für börsennotierte Wertpapiere ist in der Regel ein marktrelevanter Index, beispielsweise der DAX. 

-    Prozess-Analysen: Sofern es um die vergleichende Analyse der wirtschaftlichen Aspekte von Prozessen geht, ist diese Form des Benchmarkings in betriebswirtschaftliche Analysen interessiert. Daneben sind Prozess-Benchmarkings jedoch auch als Performance-Analyse - beispielsweise von internen und externen Prozessen in und zwischen Unternehmen - oder aus einer technologischen Perspektive möglich. 

-    IT-und Computer-Benchmarking: Das IT-Benchmarking fokussiert sich auf die Bewertung nicht-technischer Aspekte von IT-Infrastrukturen, bezieht sich also auf deren wirtschaftliche Performance. Im Computer-Benchmarking geht es dagegen um den Vergleich der Rechenleistung von Computern, Mobilgeräten oder kompletten Hardware-Systemen. 

-    Produkt-Benchmarking: Bei einem Produkt-Benchmarking geht es um die vergleichende Bewertung der Attribute von Produkten (Funktionen, Alleinstellungsmerkmale, Kosten ...). Im weiteren Sinne sind hier auch Benchmarking-Betrachtungen aus einer Marketing-Perspektive integriert.

Blog, Blogger & Bloggen

Ein Blog oder Weblog (eine englische Wortkreuzung aus den Begriffen "web" und "log" - Logbuch) war ursprünglich ein öffentlich einsehbares Online-Tagebuch. In einem Blog publiziert mindestens eine Person - der Blogger - regelmäßig Aufzeichnungen zu einem oder mehreren Themen. Viele Blogs sind jedoch auch für Kommentare, Diskussionen sowie Gastautoren offen. Die ersten Weblogs etablierten sich in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre. Die frühen Blogger zielten mit ihren Publikationen vor allem darauf ab, parallel zu den etablierten Medien alternative Kommunikationsräume zu schaffen. Das Themenspektrum reichte von Anfang an von persönlichen Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen über soziale und politische Stellungnahmen bis zu Internet- und Technikblogs. Heute sind Blogs eine anerkannte Internet-Publikationsform, die auch kommerziell genutzt wird. Als Corporate Blogs erfüllen sie wichtige Funktionen im Hinblick auf die Entwicklung der Markenidentität von Produkten oder ganzen Firmen. In die Kommunikationsstrategie von Unternehmen ist in der Regel auch mindestens ein Webblog integriert. Laut Statistischem Bundesamt gab es im Jahr 2014 in Deutschland etwa 300.000 private und kommerzielle Blogger. Die technischen Voraussetzungen für das Bloggen schaffen standardisierte Content-Managementsysteme (CMS) - das bekannteste und weltweit verbreitetste CMS ist Wordpress - oder eine individuell programmierte Blogsoftware. 

Bloggen und Onlinemarketing: Immer stärkere Professionalisierung

Charakteristische Merkmale von Blogs aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht sind die Individualisierung und Vernetzung der Internet-Kommunikation bis hin zur potentiell globalen Blogosphäre sowie eine zielgerichtete und subjektive Filterung der Medienkommunikation. Die Grenzen zwischen Profis und Laien sowie den Produzenten und Rezipienten von medialem Content werden durch einen Blog der Tendenz nach aufgehoben. Gleichzeitig wurde das Bloggen in den vergangenen Jahren immer stärker professionalisiert und auch kommerzialisiert. Zielstellungen von Blogs aus Sicht des Onlinemarketings sind beispielsweise: 

-    Interaktiver/kommunikativer Markenaufbau. 
-    Informationsvermittlung und Infotainment. 
-    Das Unterstreichen der eigenen Kompetenz für bestimmte Produkt- und Marktbereiche. 
-    Entwicklung von Reputation und des Anspruchs auf Themenführerschaft.
-    Die Vermittlung von Transparenz und Kundennähe.
-    Höhere Sichtbarkeit im Internet/Suchmaschinenoptimierung. 
-    Aktives Employer Branding durch einen expliziten Arbeitgeberauftritt oder indirekt über die Kommunikation von Unternehmenswerten und Markenwelten.

Bouncerate

Die Bounce Rate (Absprungrate) ist eine Kategorie im Bereich Web Analytics. Sie bezeichnet den Besuch einer Webseite mit nur einem Seitenaufruf. Zum Teil wird sie deshalb auch als One Click Session (Ein-Klick-Besuch) bezeichnet. Bei einem typischen Bounce (Absprung) gelangt der Besucher beispielsweise durch den Klick auf einen Link oder ein Werbebanner auf die Webseite, tätigt dort jedoch keine weiteren Aktivitäten (Surfen auf Unterseiten, Linkaufruf, Nutzung interaktiver Features), sondern verlässt die Seite wieder. Einige Autoren bewerten Kurzbesuche von fünf bis zehn Sekunden generell als Bounce, da sie implizieren, dass der Nutzer keine Motivation für eine weitergehende Beschäftigung mit den Seiteninhalten besitzt. Die Bounce Rate wird errechnet, indem die Besuche einer Internetpräsenz mit nur einem Seitenaufruf durch die Zahl aller Besucher geteilt werden. Für Webmaster ist sie ein wichtiger Indikator für den Erfolg einer Webseite sowie ihrer Unterseiten. Außerdem kann die Absprungrate Aufschluss über die Effizienz von Onlinemarketing-Kampagnen geben. Voraussetzungen für ihre Berechnung sind die Messung der Zahl der Seitenaufrufe, eventuell auch der Verweildauer auf der Seite sowie die Ausschaltung möglicher Fehlerquellen. Beispielsweise können fehlerhafte Einbindungen von Tracking Codes (Cookies) zu massiven Verzerrungen der Absprungzahlen führen. 

Mögliche Gründe für eine hohe Bounce Rate sind: 

-    Seiteninhalte ohne relevante Informationen für den Leser: Hier wirkt sich unter anderem eine eher formale (und im Hinblick auf die Google Algorithmen überholte) Suchmaschinenoptimierung aus, die primär auf eine hohe Anzahl externer Links und "Keyword Stuffing" ohne inhaltlichen Mehrwert abzielt. 

-    Schlechtes Seitendesign: Besucher finden die Inhalte, nach denen sie suchen, nicht auf Anhieb. Die Navigation auf der Seite und/oder die Nutzung auf verschiedenen Geräten sind wenig optimal. In diesen Bereich fällt beispielsweise die Anforderung des Responsive Designs für eine komfortable Nutzung von Webinhalten auf Desktop Computern und Mobilgeräten. Verbesserungen des Designs können in solchen Fällen die Absprungrate deutlich reduzieren. 

Keine pauschalen Interpretationen

Hohe Bounce Raten bedeuten, dass es selbst bei hohen Besucherzahlen nur in geringem Maße zu Interaktionen mit der Webseite kommt. Pauschale Interpretationen von Absprungraten sind jedoch nicht möglich, ihre Bewertung richtet sich nach dem Aufbau und der Zielstellung einer Webseite. Als normal gilt im Onlinemarketing eine Absprungrate von etwa 60 Prozent. Bei höheren Werten kann bei Seiten, die auf Interaktionen mit den Besuchern angewiesen sind, Optimierungsbedarf vorhanden sein. Hinweise für eine angemessene Bewertung geben beispielsweise Benchmarking-Analysen in einem vergleichbaren Produkt-, Marken- oder Branchenumfeld. Für Seiten, die nur aus einer Einzelseite ohne weitere Unterseiten bestehen, besitzt die Bounce Rate mit Ausnahme der Messung der Verweildauer auf der Seite keine Relevanz. Eine Bewertung der Interaktion mit solchen Seiten kann beispielsweise anhand des Trackings von Downloads oder der Nutzung anderer Kommunikations-Features erfolgen.

Backlink

Der Begriff Backlink bedeutet auf deutsch in etwa "Rückverweis" und bezeichnet einen Link, der von einer Webseite auf eine andere verbindet. Manchmal wir auch von externen Links gesprochen, weil der Verweis von einer außen stehenden Webseite kommt und deshalb nicht beeinflusst werden kann. Im optimalen Fall sind Backlinks für Nutzer so relevant und interessant, dass sie von einer Seite zur anderen springen und auf diese Weise durch das Internet surfen. Backlinks sind deshalb ein wichtiger Faktor beim Suchmaschinen-Ranking. Google, Bing, Yahoo! und Co. bewerten eine Webseite neben vielen anderen Faktoren auch nach der Anzahl dieser Rückverweise. Je größer die Zahl ist, desto besser sind die Ergebnisse im Ranking und umgekehrt. Ein gutes Linkbuilding erhöht also die Chancen jeder Webseite, in den Suchmaschinen nach vorne zu rücken.


Suchmaschinenoptimierung mit Backlinks

Wenn Sie sich die Bedeutung von Backlinks für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor Augen halten, wird schnell klar, welche Rolle einem guten Linkbuilding zukommt. Jeder Verweis von einer anderen Webseite ist sozusagen eine ausdrückliche Empfehlung für Ihre Webpräsenz. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Link-Popularity. Mehr Popularität führt zu mehr Backlinks und wird dadurch zu einer Art Gütesiegel für eine Webseite. Eine weitere Verstärkung mit Hinblick auf das Ranking erfährt ein Backlink, wenn er auch die relevanten Keywords der verlinkten Webadresse enthält. Googles bekanntester Algorithmus für die Bewertung solcher Rückverweise heißt PageRank. Manche Dienstleistungsagenturen bieten Instrumente an, mit denen das komplette Internet nach gesetzten Rückverweisen durchsucht werden kann, die so genannten Backlink Checker. Eine weitere Möglichkeit ist die Anfrage "link:IhreWebseite" in den Suchmaschinen, um Backlinks zu Ihrer eigenen Seite ausfindig zu machen.

Bannerwerbung

Bannerwerbung (oder Displaywerbung) ist eine klassische Form der Onlinewerbung. Träger der Werbebotschaften sind Banner oder Buttons als grafische Elemente. Zum Teil werden sie mit kurzen Textinhalten kombiniert. Die Schaltung der Displays erfolgt analog zur Offline-Werbung: Das werbetreibende Unternehmen erwirbt bei einem Anbieter von Online-Werbeplätzen die entsprechenden Werbeflächen. Die Werbebanner werden in verschiedenen Online-Medien inklusive des Social-Media-Bereichs geschaltet. Sie können in eine Webseite eingebettet sein oder werden bei ihrem Aufruf als Pop-ups für einen kurzen Zeitraum sichtbar. Dabei sind verschiedene Formate sowie Animationen möglich. Die Vermarktung der Displays erfolgt oft über Affiliates - Partnerseiten, die für die Schaltung der Displays eine Provision erhalten. Bezahlt werden die Kampagnen je nach Abrechnungsmodell per Klick, per Lead (qualifizierter Kundenkontakt, durch den ein weiterer Dialogaufbau zum Kunden möglich wird) oder per Verkauf. Auch das Google Display Network (Google AdSense) spielt für Bannerwerbung eine wesentliche Rolle. In der Praxis werden die Kampagnen meist durch die Kombination verschiedener Medien, Affiliate-Werbung und Google AdSense realisiert. Für regional aktive Unternehmen oder spezielle, sehr exklusive Zielgruppen ist die Schaltung von Werbebannern in regionalen Online-Medien oder entsprechenden Themenportalen sinnvoll. Größere Unternehmen nutzen für die Schaltung ihrer Displaywerbung Mediaagenturen. Orientierung bei der Wahl des Anbieters erhalten Werbetreibende durch verschiedene Media- und Vermarkter-Rankings, die auf monatlicher Basis die Netto-Reichweiten der relevanten Anbieter ermitteln.

Personalisierte Kundenansprache durch Werbebanner

In einem ganzheitlichen Onlinemarketing-Mix sind Banner-Kampagnen eine unverzichtbare Komponente. Im Hinblick auf ihre Zielgruppen und die Auswahl der Werbemedien können gut konzipierte Display-Kampagnen die Zahl der relevanten Besucher einer kommerziellen Webseite deutlich steigern. Sie ermöglichen hohe, überregionale Reichweiten und eine stark personalisierte Ansprache potentieller Kunden. Durch das sogenannte Retargeting lässt sich ihre Werbewirkung weiter optimieren. Dabei wird Internet-Nutzern, die sich - beispielsweise durch den Klick auf ein Werbebanner und den Besuch der werbetreibenden Seite - nachweisbar für ein Angebot interessieren, gezielte personalisierte Werbung eingeblendet. Außerdem entfalten Display-Kampagnen wichtige Branding-Effekte und tragen damit in hohem Maß zum Markenaufbau bei. Die Erfolgsmessung von Bannerwerbung erfolgt meist per Klick. Im Google Display Netzwerk sowie bei Affiliates bestimmt die Zahl der Klicks auch die Kosten für diese Form der Online-Werbung, andere Vermarkter erheben dagegen unabhängig vom Erfolg einer Kampagne fixe Displaykosten. Durch eine detaillierte Auswertung der Besucherdaten lassen sich weiterführende Informationen über die Nutzer einer kommerziellen Webseite gewinnen. Allerdings belegen verschiedene Studien auch die Ambivalenz von Bannerwerbung. Vor allem Pop-ups empfinden viele Internet-Nutzer als störend.

Lexikon-Begriffe mit "C"

Content-Marketing

Der Begriff Content Marketing umschreibt eine spezielle Marketing-Technik, die explizit zielgruppenspezifisch eingesetzt werden kann. Die Inhalte sind dabei nicht - im Gegensatz zu den rein werbenden Techniken - auf die positive Darstellung des eigenen Unternehmens, der eigenen Produkte oder der eigenen Leistungen ausgerichtet. Stattdessen müssen Sie dem Kunden bzw. dem Nutzer echten Mehrwert bieten. Daher kommt es beim Content Marketing vorzugsweise darauf an, den Usern weiterführendes Wissen, nützliche Informationen oder auch unterhaltende Inhalte zu vermitteln. Allerdings ist es dabei entscheidend für den Erfolg entsprechender Marketingmaßnahmen, dass die Inhalte von Beratern, Experten und auch Entertainern kommuniziert werden. Die Verfasser von Texten und andere Inhaltsproduzenten müssen dabei zwingend durch die gegebenen Informationen sowohl Know-how und Kompetenz als auch Werteversprechen und Seriösität demonstrieren. Auf die Glaubwürdigkeit von Inhalten und den entsprechenden Inhaltsproduzenten kommt es dabei explizit an. Bloße Behauptungen wirken demgegenüber kontraproduktiv. 

Kundenanimierung und -gewinnung durch Optimierung der Kommunikation

Im Hinblick auf Thematik und Ansprache sollten Sie sich im Rahmen von Content Marketing grundsätzlich an Publikationen aus dem Bereich Beratung, Fachpresse und auch Entertainment bzw. Unterhaltung orientieren. Ziel ist es dabei, eine fortführende Kommunikation mit der Zielgruppe respektive mit den potentiellen Kunden geschickt anzuregen. Dabei können Sie vorzugsweise Texte, Fotos bzw. Bilder, Videos, Podcasts, Animationen oder Grafiken als Inhalte nutzen. Publiziert werden die jeweiligen Inhalte in der Regel auf folgenden Präsenzen:


- Unternehmenswebsites und -blogs, unternehmenseigene Newsletter.
- Unternehmenspräsentationen.
- Klassische bzw. onlinebasierte Public Relations.
- Publikationsformen wie E-Books, White Papers oder Microsites.
- Plattformen für von Usern erzeugte Inhalte wie etwa YouTube oder auch Flickr.
- Social-Media-Kanäle wie zum Beispiel Facebook, Twitter oder Google+.

CPC

Die Abkürzung CPC steht im Online Marketing für Cost per Click, zu deutsch "Kosten je Klick". Damit wird ein Bezahlmodell für Online Werbung umrissen, dass darauf abzielt, nur die wirkliche Wahrnehmung eines Werbelinks oder Banners und den entsprechenden Klick darauf kostenpflichtig zu machen. Für den Werbetreibenden im Internet bedeutet das, dass nur Klicks auf den Textlink oder das Werbebanner bezahlt werden müssen, während bei anderen Modellen auch allein schon die Schaltung auf einer bestimmten Webseite zahlungspflichtig sein kann. Die Bezahlform des CPC sichert dem Werbetreibenden im Internet eine gewisse Transparenz zu, da mit der Abrechnung auch Klickraten und andere Auswertungen ersichtlich werden. Das lässt unter anderem Folgerungen darauf zu, wie interessant oder wirksam eine Werbeanzeige auf einer bestimmten Webseite ist.

So wird bei Cost-Per-Click abgerechnet

Zunächst ist interessant, wie hoch der Preis pro Klick für eine Werbeanzeige oder einen werbenden Textlink ist. Dieser Preis richtet sich nach den Preismodellen des Webseitenbetreibers, der Cost-Per-Click für Werbung auf seinen Seiten anbietet. Dabei gilt: Je prominenter und größer, desto teurer ist im Schnitt auch der Werbeplatz. Oftmals werden solche Werbeplätze versteigert, so dass der Höchstbietende den Werbeplatz erhält. Daneben gibt es auch Modelle, die den Kostenrahmen für angeklickte Werbeanzeigen einstellbar machen. So kann beispielsweise der Werbende bei Google Adwords sein monatliches Budget und den Preis für einen Click festlegen. Dementsprechend werden dann die Textlinks, Anzeigen oder Banner an unterschiedlich prominenten Werbeplätzen bei Google geschalten und nach Erreichen der Budgetgrenze ausgeblendet. Besonders für die Kostenkontrolle in der Online Werbung ist CPC eine gute Alternative zu anderen Modellen.

Call-to-action

Call-To-Action (CTA) steht für eine konkrete, weil gezielte Handlungsaufforderung. Innerhalb einer Marketing-Kampagne in allen Kanälen von Print über TV bis Online platzierbar, kann der CTA als Text-, Sprach- und Bildform transportiert werden. Seine Hauptabsicht: Response und damit Conversion erfolgreich zu steigern - auf vielen Wegen. So gehört die Einladung eines Bettenhauses zum Probeliegen ebenso dazu wie der optisch prominente "Jetzt bestellen"-Button oder das Angebot einer Fachberatung. Zu weiteren Zielen eines Call-To-Action zählt die Aufforderung, eine bestimmte Info-Website aufzurufen, Informationen anzufordern oder einen Download zu starten. Auch Registrierungen - mit oder ohne Newsletter-Abonnement - werden dadurch initiiert.

Erfolgreiche CTAs: Frage des Wo und Wie

Der Call-To-Action spricht potenzielle Interessenten klassisch vor oder nach Präsentation der eigentlichen Werbebotschaft direkt an. Um einen wirksamen Handlungsimpuls zu setzen, muss er nicht nur kurz und knapp gefasst, sondern auch klar als solcher erkennbar sein. So vereint der CTA von Bannerwerbung auf kleinstem Raum Information und Handlungsimpuls: "Kostenloses Probe-Abo? Hier klicken!" Ein Muss: Die passende Formulierung, zum Beispiel als respektvoller, unaufdringlicher Imperativ oder als verständnisvolle Frage, die an (vermeintliche) Kundenwünsche appelliert. Denn CTAs sind Vieles - vordergründige Aufforderungen zum Kauf sind sie nie. Sogar Warenkörbe von Online-Shops besitzen nur vorläufigen Charakter, weil sie sich nach Belieben leeren lassen. Es genügt, dass sich der Interessent weiter mit Unternehmen oder Angebot beschäftigt.

Conversions

Conversion (Konversionsrate, Umwandlungsrate) als Messgröße und Kennzahl reflektiert den Erfolg von Werbemaßnahmen wie Affiliate Marketing oder SEO-Marketing. Ziel im Kontext von Online-Shops oder Online-Dienstleistungen ist es, mit der Zahl der Besucher gleichzeitig die Zahl registrierter Neukunden, Newsletter-Abonnenten etc. zu steigern - also Besuchern, die einen Lead tätigen. Die Conversion-Rate in Prozent bildet dieses Verhältnis ab. Dabei sind die Zieldefinitionen durchaus unterschiedlich - von einer Mindestzahl an Seitenaufrufen über die Registrierung bis zum Tätigen einer Bestellung.

Conversion-Rate: So wird sie berechnet

Auf Basis der Zahl der Besuche (Visits) und der Zahl getätigter Transaktionen wird die Conversion berechnet. Dazu teilen Sie die Zahl der Transaktionen durch die Zahl der Visits - und multiplizieren das Ergebnis mit 100. Je höher das Ergebnis in Prozent, desto erfolgreicher die vorausgehende Kampagne. Achtung: Da auch Mehrfach-Visits bzw. Transaktionen eines einzigen Besuchers gezählt werden, ist das Verhältnis von Besuchern zu Kunden prozessual nicht klar erkennbar. Was tun? Ziehen Sie zur Kalkulation den Unique Visitor heran: Wo jeder Einzelbesucher nur einmal gezählt wird, entscheidet nicht länger die Häufigkeit der Klicks. Teilen Sie die Zahl der Transaktionen durch Zahl der Visits des Unique Visitors - und multiplizieren Sie wie gehabt mit 100. Insgesamt betrachtet, steht die erzielte Conversion für den Anteil der Besucher einer Website, die die Ebene des Registrierungs- bzw. Kaufprozesses erreicht haben. Ist diese zu niedrig, empfehlen sich Strategien wie Preissenkungen oder die Reduzierung von Traffic zugunsten von Zielgruppenoptimierung - denn die Effizienz einer Website steht und fällt mit der Conversion-Rate.

Lexikon-Begriffe mit "D"

Display Werbung

Der Begriff Display Werbung leitet sich ab von der im englischen Sprachraum genutzten Begrifflichkeit Display Advertising ab; im Grunde genommen fungiert die Bezeichnung Display Werbung als Synonym. Display Advertising ist dabei quasi das Pendant zum SEM (Search Engine Marketing) bzw. zum Suchmaschinen-Marketing dar. Es wird vorzugsweise mit grafischen Elementen und Komponenten gearbeitet. Demgegenüber funktioniert SEO (Search Engine Optimization) prinzipiell textversiert. Display Advertising umfasst sämtliche Instrumentarien und Maßnahmen, die im Internet mit grafischen Werbemitteln arbeiten. Als ein exemplarisches Beispiel für Display Werbung kann diesbezüglich die Banner-Werbung angeführt werden. Display Advertising gilt als die größte Werbeform innerhalb des World Wide Webs. Unternehmen stehen dann auch eine entsprechend große Plattform zur Verfügung, um Werbemittel gezielt zu platzieren. Ziel einer Werbung dieser Art ist es in erster Linie, das Image des jeweiligen Unternehmens nachhaltig zu stärken. 

Google Displaynetzwerk: Effektiv das eigene Unternehmen bewerben

Die Werbemittelpalette des Display Advertisings stellt Ihnen dabei eine breite Palette an entsprechenden Alternativen zur Verfügung. Das Segment der klassischen Bannerwerbung ist dabei eine der bekanntesten und auch beliebtesten Werbeformen. Darüber hinaus stehen auch Werbeformate, wie zum Beispiel Layer-Ads, Skyscraper oder auch Popups zur Verfügung. Die Finanzierung funktioniert dabei analog des typischen Performance-Marketing-Musters ab. So können Sie entweder nach erfolgsbasierten Modellen oder nach dem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) abrechnen. Bei den erfolgsbasierten Modellen muss das werbende Unternehmen lediglich dann bezahlen, wenn der jeweilige User auf das positionierte Werbeformat klickt (Cost-per-Click). In manchen Fällen wird auch erst dann gezahlt, wenn der User anschließend eine bestimmte Aktion durchführt (Cost-per-Lead). Es hat sich dabei als effektiv herausgestellt, im Google Displaynetzwerk (GDN) mit Anzeigen auf Websites oder Blogs für Ihr Unternehmen zu werben. Dabei stellt sich die Werbung im GoogleDisplaynetzwerk insbesondere als eine kostengünstige Ergänzung zu den herkömmlichen AdWords-Anzeigen innerhalb der Google Suche dar.

Lexikon-Begriffe mit "E"

E-Mail Marketing

Um bestehenden Kundenkontakte zu festigen respektive weiter auszubauen, um Kunden Informationen zukommen zu lassen sowie um User auf neue Produkte aufmerksam zu machen, können Sie das E-Mail Marketing einsetzen. Diese Disziplin ist im Rahmen des Online-Marketings dem Direktmarketing zuzuordnen. Beim Versenden von entsprechenden E-Mails bzw. eines Newsletters können Sie zwischen zwei unterschiedlichen Herangehensweisen wählen. Möchten Sie zum Beispiel eine einzelne Person gezielt ansprechen bzw. kontaktieren, können Sie im Rahmen des E-Mail Marketings auf die so bezeichnete "one-to-one-Kommunikation" zurückgreifen. Demgegenüber kommt die "one-to-many-Kommunikation" zum Einsatz, wenn Sie E-Mails an mehrere Personen senden wollen. Allerdings ist bei der zweiten Variante Vorsicht geboten. Wenn Sie nämlich an beliebig viele Personen unverlangt eine E-Mail mit werbenden Inhalten verschicken, wird schnell von Spam (hier: Plunder, Abfall) gesprochen. Daher ist es bei einem Marketing dieser Art auch besonders entscheidend, dass Sie sämtliche rechtlichen Vorgaben beachten. So dürfen Sie zum Beispiel lediglich dann E-Mails an Kunden senden, wenn diese das ausdrücklich gewünscht haben. Missachten Sie diese gesetzliche Vorgabe, drohen Ihnen Abmahnungen und empfindliche Straßen. 

Entscheidende Erfolgsfaktoren müssen zwingend beachtet werden

Grundsätzlich zählt das E-Mail Marketing zu den wichtigsten und umsatzstärksten Komponenten in einem Online-Marketing-Mix. Entsprechende Kampagnen können Sie dabei - je nach genutzter Software - stets zeitnah umsetzen. Um die E-Mail an sich ansprechend und ergebnisorientiert zu gestalten, müssen Sie vorab ein bedarfsgerechtes Template auswählen. Dies ist das Grundgerüst, in dem der gesamte Aufbau sowie die grafischen Elemente der E-Mail vordefiniert sind. Folgende Ziel- und Erfolgsfaktoren für das E-Mail Marketing gelten dabei als entscheidend:


- Formulieren einer aussagekräftigen Betreffzeile.
- Grundsätzliche Individualisierung der Ansprache (hier: persönlich)
- Strukturierte Texte verwenden.
- Faire An- und Abmeldemodalitäten integrieren.
- Grafische Gestaltung sollte sich am Corporate Design orientieren. 
- Optimalerweise sollten E-Mails permanent in Form eines Newsletters versendet werden.

eCommerce

Der Begriff eCommerce (Electronic Commerce) kann als elektronischer Handel oder auch elektronischer Handelsverkehr bezeichnet werden. Dieser Handel bzw. Handelsverkehr findet im World Wide Web statt. Allerdings geht es beim elektronischen Handel nicht nicht nur um den reinen Verkaufs- und Kaufprozess. Auch etwaige Leistungen beispielsweise aus den Segmenten Online-Banking sowie Kundenservice finden im Rahmen von Electronic Commerce statt. Der Schwerpunkt des elektronischen Geschäftsverkehrs findet dabei in erster Linie im Bereich des B2B- und B2C-Business statt. Mittlerweile haben die Inhalte rund um das Thema eCommerce aber mächtig an Komplexität zugelegt. Daher hat sich der Bereich Electronic Commerce zu einem im Internet unverzichtbarem Kerngeschäftsmodell entwickelt. So können Sie den elektronischen Handel bzw. Handelsverkehr in vielen Fällen nicht mehr losgelöst von einer begleitenden Marketing-Performance betrachten. 

Der digitale Handel beschert sowohl Verkäufern als auch Käufern Vorteile 

Gerade entsprechende Maßnahmen, wie zum Beispiel Affiliate-Marketing, Suchmaschinenoptimierung sowie Suchmaschinenmarketing, sind diesbezüglich wichtige Komponenten mit unterstützender Funktion. Online-Marketing-Maßnahmen dieser Art sorgen nämlich erst einmal dafür, dass Ihre Ecommerce-Angebote im Netz sichtbar werden und die entsprechenden Seiten für die User bzw. für Ihre potentiellen Kunden auffindbar sind. Dabei bietet der digitale Handel sowohl Unternehmen als auch Kunden folgende prägnante Vorteile:


- Kaufprozesse können sofort und ohne zeitliche Verzögerung getätigt werden.
- Einkauf und Verkauf sind ortsunabhängig möglich.
- Der Kaufprozess sowie ist komfortabel bzw. bequem durchführbar. 
- Vor der eigentlichen Kaufentscheidung ist jederzeit eine optimierte Beratung alleine durch Inhalte auf der jeweiligen Website möglich.
- Es kommt zu einem breiten Informationsaustausch (Kundenrezessionen, Vergleichsportale etc.) im Bereich des digitalen Handels.
- Bargeldlose Zahlungen erhöhen die eigene Flexibilität.

Lexikon-Begriffe mit "F"

Eine gute Geschichte ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher zu gewinnen. Alles, was Sie in Textform schreiben, sollte auch als Geschichte erzählt werden können.

Herausragende Geschichten mit persönlicher Ansprache. Sie sollten eine schöne und persönlich ansprechende Geschichte schreiben. Das Schreiben einer selbst erlebten Erfahrung hilft dabei eine persönliche Beziehung aufzubauen. Dies zeigt sich u.a. in kleinen spezifischen Macken bei der Wort- oder Phrasenwahl. Schreiben Sie am Besten aus Ihrer persönlichen Ich-Erzählperspektive.

Hervorragende Geschichten sind von generellem Interesse, selbst wenn sie nur für eine Person geschrieben wurde. Wenn Sie eine allgemeine Nachricht an eine große Zielgruppe im Hinterkopf haben, wird diese Story nicht ausreichend wahrgenommen. Schreiben Sie aus der Ich-Erzählperspektive, um eine höhere Aufmerksamkeit zu generieren.

Feed

Feeds - auch News-Feeds oder Web-Feeds genannt - zählen zu der Kategorie der so bezeichneten Pull-Medien. Dabei stellt ein Feed eine Technik zur strukturierten und einfachen Veröffentlichungen von Änderungen auf Blogs, Wikis, Foren oder Websites in standardisierten Formaten dar. Allerdings geht dabei - im Gegensatz zu Benachrichtigungen per E-Mail - die Initiative zum Nachrichtenempfang komplett vom jeweiligen Empfänger bzw. Abonnenten aus. Um aber überhaupt Änderungen oder auch neue Einträge im Content Management System (CMS) zu erkennen, muss eine entsprechende Software auf dem Server installiert sein. RSS, XML sowie Atom sind diesbezüglich die verbreitetsten Formate. Dabei hat sich insbesondere die Abkürzung RSS derart stark etabliert, dass dieses Kürzel mitunter explizit als Synonym für Feeds genutzt wird. Obwohl es technisch durchaus möglich ist, auch längere Texte per Feed bereitzustellen, werden mittels Feeds vornehmlich Schlagzeilen oder anderweitige kurze Nachrichten übermittelt. Diese Ein- bis Dreizeiler werden dann meistens mit bestimmten Internetadressen kombiniert, unter der Sie dann den ganzen Artikel abrufen und lesen können. 

Anbieter von Feeds können sich Ihre Leser nicht aussuchen

Dank der Feeds können Sie auch Daten in hierarchisch aufgearbeiteter Form zur Verfügung stellen, die von anderer Software bzw. anderen Programmen weiterverwendet sowie ausgewertet werden können. Um Web-Feeds lesen zu können, benötigen Sie spezielle Programme (Feedreader). Wenn Sie dann einem bestimmten Feed folgen möchten, müssen Sie diesen dann eben in einem Feedreader abonnieren. Dabei können Sie automatisch die in den Web-Feeds enthaltenen Links oder auch Artikel abspeichern. Bei Bedarf lassen sich die gesammelten Links oder Artikel dann in verschiedenen Arten anzeigen (Artikel aller Feeds, nur ungelesene Artikel etc.). Als Anbieter von Feeds können Sie sich Ihre Leser allerdings nicht auswählen, da ein User Ihre Feeds selbstständig abonnieren kann. Dafür müssen Sie sich aber auch nicht um die Verwaltung des Leserstammes kümmern.

Follower

Ein Begriff, der durch den Nachrichtendienst Twitter geprägt wurde: Ein Klick auf den Button "Follow" (folgen) im Profil eines Twitter-Nutzers macht Sie zu dessen Follower (Anhänger) - zu jemand, der der Nachricht (Tweet) eines anderen folgt. Nachrichten erscheinen in Echtzeit und chronologischer Reihenfolge (Timeline) auf Ihrer Übersichtsseite. Diese gibt an, welche Twitter-Nutzer Sie abonniert haben. Von Followfriday spricht man, wenn Sie Freunde auf Twitter einladen, einem bestimmten Twitterer ebenfalls zu folgen. Retweet bedeutet, die Nachricht eines abonnierten Twitterers an die eigene Followergemeinde weiterzuleiten. Weitere Aktivitäten: Auf Nachrichten reagieren, diese favorisieren, darauf antworten oder sie einbetten. In sozialen Netzwerken meint der Begriff neben Abonnenten auch Fans und Rezipienten. Hashtags dienen der thematischen Zuordnung von Tweets zu aktuell beliebten, etwa gesellschaftlich relevanten Themen. Follower können für sie interessante Nachrichten als Favoriten (Twitter) oder Likes (Facebook) markieren.

Follower als Marketinginstrument

Die Zahl der Anhänger bestimmt über Bekanntheitsgrad und Reputation eines Accounts bzw. Netzwerkteilnehmers. Prominente und beliebte Konzerne mit oft über 1 Mio. Followern führen hier die Ranglisten an. Im Marketing repräsentiert ihre Zahl die Reichweite und dient Unternehmen insofern als Kennzahl (KPIs im Bereich Social Media). Dialogbereite Unternehmen nutzen Followerpools, um sich positiv und sichtbar zu positionieren: Dass manche Firmen Anhänger gezielt kaufen, ist kein Geheimnis. Jeder von ihnen ist außerdem ein Multiplikator, der seinerseits weitere gewinnt. Der Klick auf "Unfollow" (nicht mehr folgen) ist gefürchtet: Um Anhänger zu halten, sind neben der Aktualität interessanter Nachrichten auch Originalität und Design des eigenen Accounts für jedes Unternehmen essentiell.

Facebook-Marketing

Soziale Medien wie Facebook haben seit ca. 2005 einen großen Stellenwert innerhalb der Marketingstrategie von Unternehmen. Dank der sich bietenden Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, erreichen Unternehmen einerseits genau die eigene Zielgruppe. Andererseits können Sie mit einer abgestimmten Facebook Marketing Strategie aber auch genau die so bezeichneten netzaffinen Early Adopters sowie die identifizierten Meinungsführer erreichen. Außerdem bilden gerade Facebook Ads für Unternehmen dabei eine äußerst interessante Möglichkeit, eine auf die eigene Zielgruppe ausgerichtete Werbung zu schalten. Auf diesem Wege können Sie die eigenen Angebote, Dienstleistungen sowie Produkte einer breiteren Masse bekannt machen. Der Einsatz von Facebook Ads ist eine zwingende Voraussetzung für ein erfolgreiches Facebook Marketing.

Marketingstrategie: Facebook-Seite als Kontaktstelle für Unternehmen nutzen

Facebook bietet seinen Nutzern bzw. einem Unternehmen allerdings - neben der reinen Kommunikation und dem Positionieren von Facebook Ads - auch die Möglichkeit zur Interaktion. Im Rahmen einer geschickt konzeptionierten Facebook Marketing Strategie können von einem interaktiven Aspekt in erster Linie Unternehmen profitieren. Nicht umsonst ist dieser strategische Ansatz bereits auf mehreren AllFacebook Marketing Conferences explizit thematisiert worden. Wichtig ist es demnach, dass beim Verfassen eines entsprechenden Facebook-Posts grundsätzlich ein Anreiz für Interaktion geboten wird. Folgende Möglichkeiten zur Integration haben sich dabei als erfolgversprechend etabliert:


- Spiele generieren, die sowohl eine Brand-User-Interaktion als auch eine User-User-Interaktion ermöglichen.
- Umfragen einstellen, die gezielt Entwicklungen innerhalb der jeweiligen Produktion thematisieren. So wird jedem Nutzer das Gefühl vermittelt, am entsprechenden Entscheidungsprozess teilzunehmen bzw. teilzuhaben.
- Aufstellen von provokanten Thesen, so dass die User bzw. Leser über diese angeregt diskutieren.
- Eine Kampagne initiieren und zum Posten von Videos oder Fotos, die sich mit eben der Kampagne inhaltlich verbinden lassen, aufrufen.
- Entwickeln von Rätseln, die sich mit den Leistungen und Produkten der eigenen Firma verbinden lassen.

Lexikon-Begriffe mit "K"

Keyword

Ein Keyword ist, wie der Name schon sagt, ein Suchwort. Die richtige Anwendung von Keywords entscheidet darüber, wie oft Ihre Webseite besucht wird. Ganz gleich, welche Informationen oder Produkte ein User im Internet sucht, er wird im Normalfall ein Keyword oder eine Keywordgruppe ins Suchfeld der Suchmaschine eingeben. Anschließend erhält er eine Reihe von Vorschlägen für Webseiten, die sein gewähltes Suchwort enthalten. Es empfiehlt sich, jede Webseite auf mehrere relevante Keywords zu optimieren. Insbesondere dann, wenn Sie viele Produkte verkaufen, benötigt jede Produktseite einen ganz eigenen Suchbegriff und sollte auch auf diesen optimiert werden. Es ist nicht einfach, gute Texte zu verfassen, die gleichzeitig Keywords in ausreichend hoher Anzahl enthalten. Meist ist es besser, Profitextern diese Arbeit zu überlassen. 

Früher wurde häufig mit Keywordvorgaben von 3%-5% gearbeitet. Heute legt Google jedoch Wert auf hochwertigen Content und mahnt Seiten, die das sogenannte Keywords-Stuffing betreiben, rigoros ab. Im Normalfall enthalten hochwertige Texte mit Mehrwert ganz automatisch Keywords in ausreichender Menge. Auch Synonyme leisten wertvolle Dienste und vermeiden, dass ein Wort zu oft im Text vorkommt und den Text dadurch unleserlich macht. Je hochwertiger Ihre Keyword-Inhalte sind, desto höher ist auch Ihre Position auf Suchergebnisseiten. Um relativ weit vorne zu stehen, benötigen Sie also relevante Keywords, auf diese Keywords optimierte Seiten und gute Texte, die Ihren Besuchern Mehrwert bieten. Haben Sie viele Mitbewerber und sind Ihre Wunschkeywords bereits hart umkämpft, greifen Sie besser auf Synonyme zurück. Hier empfiehlt sich eine gute Mischung aus den hart umkämpften Keywords und entsprechenden Synonymen.

KPI

Key Performance Indicators ( KPI ) sind Leistungsindikatoren, die einfach und leicht verständlich sind. Ein KPI lässt sich für unterschiedliche Bereiche anwenden. So kann ein solcher Bereich das Team, ein Mitarbeiter, eine Abteilung oder auch das komplette Unternehmen sein. Die Leistung, die im jeweiligen Bereich erbracht wird, kann gemessen werden. Dies geschieht im Rahmen des Key Performance Indicator mittels Kennzahlen, die erst gemessen und dann dargestellt werden. Sie zeigen zum Beispiel, ob vorgegebene Ziele erreicht werden. Als Faustregel gilt: Je weniger KPI, desto besser hat der Bereich seinen Zweck erfüllt. Ein Key Performance Indicator hilft Führungskräften und Mitarbeitern dabei, den Überblick über das Wesentliche zu behalten. Deshalb sind gute KPIs sehr genau auf die Anforderungen und Ziele eines bestimmten Bereiches abgestimmt. Sie sind demnach keine allgemein gültigen, sondern sehr individuelle Kennzahlen. 

Beispiele für KPIs sind die Anzahl der Fördermaßnahmen für Mitarbeiter, die Anzahl der Presseberichte, die Anzahl von Forschungs- und Entwicklungsprojekten oder der Umsatz eines Erstkunden eines Vertrieblers. KPIs haben also in der Regel einen Bezug zu einem bestimmten Prozess. Die Kennzahl sollte auf eine Weise gewählt werden, dass sie sichtbar macht, inwieweit das erstrebte Ergebnis erzielt wurde. Ein Key Performance Indicator wird von Führungskräften erarbeitet. Führungskräfte müssen die Ziele für ihren Verantwortungsbereich also gut kennen. In der Regel werden die KPIs grafisch abgebildet, meist über einen längeren Zeitraum. Dies bildet die Grundlage von zielführenden Gesprächen zwischen Führungskraft und Mitarbeiter und zeigt die Leistung eines Prozesses sehr gut über eine längere Zeit. Dadurch kann der Verantwortliche gut eingreifen, wenn die Ziele selten oder nur mit Anstrengung erreicht werden.

Lexikon-Begriffe mit "L"

Landingpage

Wer im Internet etwas sucht, erhält direkt nach Eingabe des Suchbegriffes (Keyword) entsprechende Suchergebnisse und passgenaue Anzeigen. Im Idealfall erkennt der User bereits am Titel und Kurztext einer Anzeige oder eines nicht bezahlten Suchergebnisses, was ihn erwartet und klickt auf die angegebene Url. Dadurch gelangt er auf die Zielseite - die Landingpage. Sie ist ein wichtiges Marketinginstrument und das Erste, das ein Besucher zu sehen bekommt, wenn er auf einen der suchrelevanten Vorschläge bzw. eine Anzeige klickt. Daher sollte sie möglichst zielgruppengerecht gestaltet werden. Landingpages erfüllen zwei sehr wichtige Aufgaben. Zum einen sprechen sie Ihre Zielgruppe direkt an und zum anderen ranken sie zu speziellen Keywords besser als allgemeine Webseiten. Zusätzlich erlaubt die Landingpage eine überzeugende Darstellung als Experte und schafft somit das notwendige Vertrauen beim Verbraucher. 

Es empfiehlt sich, für jede Zielgruppe und jedes Keyword eine eigene Landingpage zu gestalten. Erfolgreich sind Landingpages immer dann, wenn sie qualitativ hochwertig aufgebaut wurden. Das bedeutet: Sowohl die Optik als auch der Inhalt müssen überzeugen. Im optischen Bereich hat es sich bewährt, die Landingpages auf die Corporate Identity des Unternehmens abzustimmen. Eine klare Gliederung, Benutzerfreundlichkeit und informative Inhalte sind ebenso wichtig. Da Landingpages nicht einfach nur informieren, sondern die Besucher möglichst auch zu der von Ihnen gewünschten Handlung führen sollen, ist eine entsprechende Handlungsaufforderung, Call to Action (CTA) genannt, sinnvoll. Je nachdem, ob Besucher Ihren Newsletter abonnieren, weitere Informationen von Ihnen anfordern oder am besten gleich Ihr Produkt kaufen sollen, bieten Sie Ihnen mit Landingpages einen möglichst einfachen Einstieg dazu an und erhöhen Ihre Chancen auf Verkäufe.Eine gute Geschichte ist eine hervorragende Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher zu gewinnen. Alles, was Sie in Textform schreiben, sollte auch als Geschichte erzählt werden können.

Likes

Der Begriff Like stammt aus dem Bereich Social Media. Nutzer sozialer Netzwerke bringen dabei mit einem Like zum Ausdruck, dass Ihnen ein Kommentar, eine Meinung oder anderweitige Nachrichten gefallen. Bei Facebook und auch anderen Medien aus dem Bereich Social Media stehen Ihnen als Besucher von Seiten bzw. Profilen die Möglichkeit zur Verfügung, über integrierte Schaltflächen Beiträge von anderen Usern mit einem Like zu versehen. Allerdings variieren diesbezüglich die Möglichkeiten teilweise vehement. So können Sie auf einigen Kanälen eine abstufende Bewertung (bis zu fünf Sternen) vornehmen, während Sie zum Beispiel bei YouTube sowohl eine befürwortende als aber auch eine ablehnende Bewertung (Dislike) vergeben dürfen. Bei Facebook besteht demgegenüber lediglich die Möglichkeit, eine positive Stimme ("Gefällt mir") zu vergeben. 

Wirtschaftliche Bedeutung sollte nicht unterschätzt werden

Likes haben inzwischen ihr funktionelles Spektrum erweitert. Im Bereich Social Media wird ein Like nicht mehr nur zwischen Freunden ausgetauscht oder für eine positive Bewertung (Gefällt mir) genutzt. Stattdessen können Sie mittlerweile ein Like auch dazu verwenden, um News über ein bestimmtes Thema zu erhalten und so auf dem Laufenden zu bleiben. Nicht unterschätzen sollten Sie dabei die diesbezügliche wirtschaftliche Bedeutung. So vergrößert jedes Like im Rahmen des viralen Marketings das eigene Publikum, die Beiträge erhalten. Zudem erstellt eine Computer-Auswertung bei Facebook ab 70 Likes ein detailreiches Persönlichkeitsprofil, das sämtliche gesammelte Daten berücksichtigt. Außerdem werten die Betreiber der Sozialen Netzwerke die Bewertungen der User aus, um gezielt weitere Like-Vorschläge und individuelle Werbeanzeigen anbieten zu können. Diese Vorgehensweise stellt für die Betreiber in der Regel eine Haupt-Einnahmequelle dar. Mittlerweile existieren auch zahlreiche Agenturen, die Likes und Co. zum Kauf anbieten.